Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Die Notierung des Wertes einer Währung relativ zu einer anderen, ausgedrückt als Verhältnis, wie z.B. EUR/USD.
Jeder Forex-Handel umfasst stets den gleichzeitigen Kauf einer Währung und den Verkauf einer anderen, sodass die Preise immer als Paar notiert sind. Die zuerst angegebene Währung - EUR in EUR/USD - ist die Basiswährung; die zweite - USD - ist die Kurswährung. Ein Preis von 1,0850 bedeutet, dass ein Euro 1,0850 US-Dollar kauft. Wenn ein Trader 'EUR/USD kauft', kauft er Euro und verkauft Dollar; wenn er 'verkäuft', macht er das Gegenteil.
Paare sind nach Liquidität und Handelsvolumen gruppiert. Hauptpaare bestehen aus dem US-Dollar und einer von sieben anderen Währungen (EUR, GBP, JPY, CHF, CAD, AUD, NZD) und machen etwa 75% des täglichen Forex-Umsatzes aus. Die Spreads auf Hauptwährungen sind die engsten auf dem Markt. Nebenpaare (auch als Kreuzungen bezeichnet) schließen den USD aus, paaren jedoch zwei Hauptwährungen - EUR/GBP, GBP/JPY - und haben moderat breitere Spreads. Exotische Paare kombinieren eine Hauptwährung mit einer aus einer aufstrebenden oder kleineren Wirtschaft (USD/TRY, USD/ZAR) und haben die breitesten Spreads und die höchsten Übernachtfinanzierungskosten.
Das Verständnis der Paarnotation ist wichtig für die Positionsgröße und die Pip-Wertberechnung. Der Pip-Wert unterscheidet sich je nachdem, ob der USD die Kurswährung ist (EUR/USD: einfacher USD-Pip-Wert) oder die Basiswährung (USD/JPY: Pip-Wert muss wieder in USD umgerechnet werden). Die meisten Plattformen behandeln dies automatisch, aber Trader sollten Pip-Werte prüfen, wenn sie das Risiko bei unbekannten Paaren berechnen.
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