Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Die Differenz zwischen dem Bid- (Verkaufs-) und dem Ask- (Kaufs-) Preis, der von einem Broker angegeben wird.
Der Spread ist die Haupttransaktionskosten, die in jedem einzelnen Forex-Handel enthalten sind. Wenn EUR/USD mit 1,08500 / 1,08502 angeboten wird, beträgt der Spread 0,2 Pips - der Händler beginnt sofort 0,2 Pips im Minus, sobald die Position eröffnet wird. Im Gegensatz zu einer Brokerage-Kommission ist der Spread implizit und automatisch, was dazu führen kann, dass Händler seinen kumulativen Einfluss über ein hohes Handelsvolumen unterschätzen.
Die Spread-Niveaus variieren entlang dreier Hauptachsen. Erstens, das Währungspaar: Hauptpaare wie EUR/USD und USD/JPY ziehen die engsten Spreads an, aufgrund des enormen täglichen Umsatzes; exotische Paare wie USD/TRY oder USD/ZAR haben Spreads, die 10-50 Mal breiter sein können. Zweitens, die Tageszeit: Spreads weiten sich während der Zeitüberschneidungen (asiatisches Ende / europäisches Öffnen), über Wochenenden und in den Minuten rund um hochwirksame Datenveröffentlichungen wie NFP oder CPI. Drittens, das Ausführungsmodell des Brokers: Market-Maker-Broker geben häufig breitere, feste Spreads an; ECN- und STP-Broker geben rohe variable Spreads an und erheben eine separate Gebühr pro Lot.
Beim Vergleich von Brokern sollten Händler die Gesamtkosten pro Standardlot berechnen - effektiver Spread (in Pips × Pip-Wert) plus jede Kommission - anstatt die Spread-Zahlen isoliert zu lesen. Ein ECN-Konto, das 0,0 Pips Spread anzeigt, kann billiger sein als ein provisionsfreies Konto, das 1,2 Pips angibt, wenn die Gebühr pro Lot einfließt.
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