Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Paare, die den US-Dollar nicht enthalten, wie EUR/GBP, EUR/JPY, GBP/JPY.
Minor-Paare - auch als Cross-Paare oder einfach als Crosses bezeichnet - sind Währungspaare, die den US-Dollar ausschließen. Die liquidesten sind die Euro-Crosses (EUR/GBP, EUR/JPY, EUR/CHF, EUR/AUD) sowie die Pfund- und Yen-Crosses (GBP/JPY, GBP/CHF, AUD/JPY, NZD/JPY). Trotz des 'Minor'-Labels generieren Paare wie EUR/JPY und GBP/JPY täglich Hunderte Milliarden Dollar Handelsvolumen und werden sowohl von institutionellen Händlern als auch von aktiven Einzelhändlern stark gehandelt.
Die Spreads bei Minoren sind in der Regel breiter als bei den entsprechenden Hauptwährungspaaren, da der Kreuzkurs effektiv aus zwei Dollar-Paaren abgeleitet wird. EUR/JPY kann beispielsweise nachvollzogen werden, indem man EUR/USD kauft und gleichzeitig USD/JPY verkauft; der Spread des Brokers auf dem Kreuzkurs spiegelt die kombinierten Kosten beider zugrunde liegenden Paare plus seiner eigenen Marge wider. In der Praxis liegen die Spreads bei Crosses zwischen 0,3 und 1 Pip bei den liquidesten EUR-Crosses und 3 bis 5 Pips oder mehr bei weniger liquiden Kombinationen wie EUR/NZD oder GBP/AUD.
Cross-Paare bieten Handelsmöglichkeiten, die von der relativen wirtschaftlichen Leistung zwischen zwei nicht-US-Wirtschaften getrieben werden - z.B. EUR/GBP während der politischen Ereignisse zwischen Großbritannien und der EU oder AUD/JPY als Risikofühlungsbarometer. Ihre richtungsweisenden Treiber können sich von den Hauptpaaren unterscheiden, was sie nützlich macht, um ein Portfolio über die exklusive USD-Exposition hinaus zu diversifizieren oder eine spezifische fundamentale These ohne USD-Einfluss zu handeln.
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