Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Die allgemeine Richtung, in die sich ein Markt über einen definierten Zeitraum bewegt, gekennzeichnet durch eine Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs (Aufwärtstrend) oder niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs (Abwärtstrend).
Eine der ältesten Maximen im Handel - 'der Trend ist Ihr Freund' - fasst die statistische Beobachtung zusammen, dass sich ein Markt in Bewegung tendenziell in die gleiche Richtung fortsetzt, als dass er sich umkehrt. Daher ist die Identifizierung des vorherrschenden Trends der erste Schritt für die Mehrheit der technischen Strategien.
Ein Aufwärtstrend wird formal als eine Sequenz höherer Swing-Hochs und höherer Swing-Tiefs definiert: Jeder Anstieg erreicht einen neuen Gipfel, und jeder Rückzug bleibt über dem vorherigen Tief. Ein Abwärtstrend ist das Gegenteil: aufeinanderfolgende niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs. Ein Markt, der es nicht schafft, in einem Aufwärtstrend ein neues Hoch zu erreichen, aber auch nicht das zuletzt geschlossene Tief durchbricht, wird als Konsolidierung oder Range bezeichnet, und Trendfolge-Signale sind in diesen Bedingungen weniger zuverlässig.
Trends existieren gleichzeitig über alle Zeitrahmen hinweg - ein Paar kann sich in einem täglichen Abwärtstrend befinden, während es in einem stündlichen Aufwärtstrend auftritt. Die Analyse über mehrere Zeitrahmen löst dies, indem sie den primären Trend auf einem höheren Zeitrahmen (täglich oder wöchentlich) festlegt und nach Handelsmöglichkeiten sucht, die mit diesem Trend auf einem niedrigeren Zeitrahmen (4-Stunden oder 1-Stunde) übereinstimmen. Dieser Ansatz handelt in die Richtung des dominierenden institutionellen Flusses, was die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Ergebnisses verbessert.
Werkzeuge zur Trendidentifizierung umfassen gleitende Durchschnitte (preis über einem steigenden 200-Periode-MA signalisiert einen Aufwärtstrend), Trendlinien (die aufeinanderfolgende Tiefs in einem Aufwärtstrend verbinden) und den Average Directional Index (ADX), der die Trendstärke auf einer Skala von 0–100 misst, ohne die Richtung anzugeben. Ein ADX-Wert über 25 bestätigt typischerweise, dass ein Trend stark genug ist, um in die Richtung des Momentum zu handeln, anstatt dagegen.
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