Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Eine wiederkehrende Preisformation auf einem Chart, die ein potenzielles Fortsetzen oder Umkehren des vorherrschenden Trends signalisiert.
Chartmuster sind die visuelle Sprache der technischen Analyse - wiederkehrende Formationen, die entstehen, während der Preis zwischen Angebot (Widerstand) und Nachfrage (Unterstützung) oszilliert. Sie werden grob in Umkehrmuster (die das Ende eines Trends signalisieren) und Fortsetzungsmuster (die eine Pause anzeigen, bevor der Trend wieder aufgenommen wird) unterteilt.
Unter den Umkehrmustern ist das Kopf-Schulter-Muster das bekannteste: drei Gipfel, wobei der mittlere der höchste ist, getrennt durch zwei Täler (die Nackenlinie). Ein Schluss unterhalb der Nackenlinie deutet auf einen Rückgang hin, der ungefähr der Höhe des Kopfes darüber entspricht. Das Doppel-Top- und das Doppel-Boden-Muster sind einfachere Formationen, bei denen der Preis zweimal dasselbe Niveau testet und scheitert, was auf eine Umkehr hinweist. Das umgekehrte Kopf-Schulter-Muster ist das bullishe Pendant.
Fortsetzungsmuster beinhalten Flaggen und Wimpel (kurze, enge Konsolidierungen nach einer starken gerichteten Bewegung, die normalerweise in dieselbe Richtung aufgelöst werden), Rechtecke (parallele horizontale Unterstützung und Widerstand, die eine Seitwärtsphase begrenzen) und Keile (konvergierende Trendlinien, die entweder in beide Richtungen aufgelöst werden können, oft jedoch gegen die Keilrichtung ausbrechen). Aufsteigende und absteigende Dreiecke sind Fortsetzungsmuster mit einer definierten horizontalen Grenze und einer konvergierenden Trendlinie – die horizontale Seite identifiziert die wahrscheinliche Ausbruchsrichtung.
Alle Chartmuster sollten als probabilistische Leitfäden behandelt werden, nicht als Gewissheiten. Eine Volumenbestätigung beim Ausbruchskerzenlicht - höheres als durchschnittliches Volumen in Richtung des Ausbruchs - erhöht die Zuverlässigkeit des Musters deutlich. Die Stopplatzierung erfolgt typischerweise just jenseits der Formationsgrenze, während das Gewinnziel durch die gemessene Bewegungsprojektion festgelegt wird.
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