Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Die Anzahl der für den öffentlichen Handel verfügbaren Aktien, nachdem die von Insidern, großen Aktionären und Unternehmensrückkaufprogrammen gehaltenen Aktien ausgeschlossen wurden.
Der Float eines Unternehmens ist ein Teil seiner insgesamt ausstehenden Aktien: er schließt Aktien aus, die von Gründern, Führungskräften, Direktoren und großen strategischen Investoren gehalten werden, die Lock-up-Beschränkungen unterliegen oder ihre Bestände selten handeln. Der Float repräsentiert die 'freien' Aktien, die im normalen Marktgeschehen den Besitzer wechseln.
Die Größe des Floats hat erhebliche Auswirkungen auf die Liquidität und Volatilität. Ein Unternehmen mit 500 Millionen ausstehenden Aktien, aber nur 50 Millionen im Float (10% Float) hat ein eingeschränktes handelbares Angebot - der gleiche Nachfrage- Druck führt zu zehnmal mehr Preisschwankungen als mit einem 100%igen Float. Aktien mit sehr niedrigem Float ('Low-Float-Aktien') sind häufig Gegenstand von Short Squeezes, da eine geringe Menge von Nachfrage für die Deckung zu übergroßen Preisbewegungen führen kann. Sie ziehen auch Momentum-Händler an, die auf schnelle prozentuale Gewinne aus sind.
Das Short-Interesse als Prozentsatz des Floats (Days-to-Cover) ist ein wichtiges Risiko-Metrik für Short Squeezes. Ein Short-Interesse von 30% des Floats bedeutet, dass 30% der handelbaren Aktien ausgeliehen und leerverkauft wurden - eine große Menge erzwungener Käufe, wenn die Preise steigen. Days-to-Cover teilt die gesamte Short-Position durch das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen und gibt an, wie viele Tage es dauern würde, die Shorts zu decken, wenn sie alle gleichzeitig versuchen würden. Werte über 5-10 Tage zeigen ein erhöhtes Risiko für Squeezes an.
Der Float verringert sich, wenn Unternehmen Rückkäufe ausführen (wenn sie ihre eigenen Aktien zurückkaufen und aus dem Umlauf entfernen), und wächst, wenn Insidern ihre Bestände verkaufen, Sekundärangeboten stattfinden oder zuvor gesperrte Aktien verfallen.
Worked Example
Unternehmen: 200 Millionen insgesamt ausstehende Aktien. Insiderhalten: 80 Millionen (gesperrt). Float: 120 Millionen. Short-Interesse: 36 Millionen Aktien (30% des Floats). Durchschnittliches tägliches Volumen: 4 Millionen Aktien. Days-to-Cover: 36M ÷ 4M = 9 Tage. Ein positiver Katalysator löst eine Preisbewegung von 10% aus - Leerverkäufer beginnen mit dem Deckungsverkauf, der Kaufdruck steigt an, und die Aktie klettert in drei Tagen um 30%.
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