Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Ein Rohmaterial oder landwirtschaftliches Produkt, das auf den globalen Märkten gehandelt wird, oft über CFDs bei Forex-Brokern zugänglich.
Rohstoffe werden in harte Rohstoffe (abgebaut oder extrahiert - Gold, Silber, Platin, Rohöl, Erdgas) und weiche Rohstoffe (landwirtschaftlich - Weizen, Mais, Kaffee, Baumwolle, Kakao) unterteilt. Sie werden an spezialisierten Börsen wie der COMEX (Metalle), NYMEX (Energie) und CME (Agrar) gehandelt, jedoch greifen Einzelhändler am häufigsten über CFDs darauf zu, die neben Währungspaaren von Multi-Asset Forex-Brokern angeboten werden.
Gold (XAU/USD) ist der meistgehandelte Rohstoff im Forex-Bereich und nimmt eine besondere Rolle als sicherer Hafen ein. Wenn die Aktienmärkte fallen, geopolitische Spannungen steigen oder die realen Zinssätze fallen, nimmt die Nachfrage nach Gold tendenziell zu, da Investoren einen Wertaufbewahrungsort außerhalb des Finanzsystems suchen. Die Beziehung zwischen Gold und dem US-Dollar ist in der Regel umgekehrt: Ein schwächerer Dollar macht Gold in anderen Währungen billiger und stimuliert damit die Nachfrage.
Öl (WTI und Brent-Rohöl) ist der wirtschaftlich bedeutendste Energierohstoff, der die Währungen der großen Produzenten (CAD, NOK, RUB) und Verbraucher beeinflusst. Der Handel mit Öl-CFDs erfordert ein Verständnis für OPEC-Produktionsentscheidungen, US-Bestandsdaten (wochentäglich veröffentlicht von der EIA) und geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten.
Für Multi-Asset-Händler bieten Rohstoffe Diversifikation und die Möglichkeit, makroökonomische Ansichten zu äußern, ohne direkt in Devisen- oder Aktienmärkte einzutreten. Korrelationsrisiken sollten überwacht werden: Ein Portfolio, das long AUD/USD und long Gold ist, hat eine doppelte Exposition gegenüber einem gemeinsamen Risikofaktor (Risikosentiment), da beide tendenziell während globaler Risikosituationen schwächer werden.
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