Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Ein Momentum-Oszillator, der die Geschwindigkeit und das Ausmaß von jüngsten Preisänderungen auf einer Skala von 0 bis 100 misst, um überkaufte oder überverkaufte Bedingungen zu identifizieren.
Entwickelt von J. Welles Wilder, vergleicht der RSI die durchschnittlichen Gewinne mit den durchschnittlichen Verlusten über einen Rückblickszeitraum (typischerweise 14 Sitzungen). Werte über 70 gelten konventionell als überkauft - ein potenzielles Umkehrsignal - während Werte unter 30 überverkaufte Bedingungen signalisieren.
Der RSI ist am nützlichsten als Divergenzanzeiger: Wenn der Preis ein neues Hoch erreicht, der RSI jedoch nicht bestätigt, signalisiert die bärische Divergenz eine Schwächung des Momentums. Das Gegenteil - die bullische Divergenz - kann Erholungen vorangehen. Der RSI sollte nicht isoliert verwendet werden; der Trendkontext und Unterstützungs-/Widerstandsniveaus stärken seine Signale.
In trendenden Märkten kann der RSI über einen längeren Zeitraum überkauft oder überverkauft bleiben, sodass Trader oft die Schwellenwerte anpassen (z. B. 80/20 in starken Trends) oder den RSI mit gleitenden Durchschnitten kombinieren, um gegen den Trend zu handeln.
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