Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Long zu gehen bedeutet, ein Währungspaar zu kaufen, in der Erwartung, dass es steigen wird; short zu gehen bedeutet, es zu verkaufen, in der Erwartung, dass es fallen wird.
Im Devisenhandel profitiert man beim Kauf von EUR/USD (Long-Position), wenn der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewinnt. Der Verkauf von EUR/USD (Short-Position) bringt Gewinn, wenn er an Wert verliert. Da Währungen in Paaren notiert sind, ist jeder Handel gleichzeitig Long einer Währung und Short einer anderen.
Das Verständnis der Richtung des Bias ist der Ausgangspunkt für jede Handelsaufstellung - die Positionsgröße und die Platzierung der Stops folgen aus der Richtung und dem Überzeugungsgrad.
Beispiel
Ein Händler geht Long in EUR/USD bei 1,0850, kauft 0,5 Standardlots (50.000 EUR), in der Erwartung, dass die EZB Signale einer Zinserhöhung gibt. Das Paar steigt auf 1,0920 - ein Gewinn von 70 Pips. Gewinn: 70 × 5 USD (Pip-Wert bei 0,5 Lots) = 350 USD. Später geht derselbe Händler short in GBP/USD bei 1,2700, verkauft 0,2 Lots aufgrund einer bearishen UK-CPI-Prognose. GBP/USD fällt auf 1,2640 - ein Gewinn von 60 Pips: 60 × 2 USD = 120 USD. Jeder Handel drückte eine klare Richtung mit definiertem Risiko pro Pip aus.
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