Risikowarnung: Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet.
Ein vordefinierter Auftrag, um eine Position zu einem Zielpreis zu schließen und Gewinne ohne manuelles Handeln zu sichern.
Ein Take-Profit-Auftrag schließt eine offene Position, wenn der Preis ein festgelegtes günstiges Niveau erreicht, und wandelt einen schwebenden Gewinn in einen realisierten Gewinn um, ohne dass der Händler anwesend sein oder manuell handeln muss. Ähnlich wie ein Stop-Loss wandelt er eine diskretionäre Entscheidung in eine regeltbasierte um, wodurch der psychologische Druck, einen gewinnbringenden Handel zu lange zu halten, verringert wird - nur um zu beobachten, wie er sich umkehrt.
Take-Profit-Niveaus sind am nützlichsten, wenn sie an technische Strukturen gebunden sind: unter einem wichtigen Widerstandsbereich bei einem Kauf, über einem wichtigen Unterstützungsbereich bei einem Verkauf oder an einer Fibonacci-Erweiterung der vorherigen Bewegung. Das Ziel auf einem Niveau zu setzen, bei dem der Markt wahrscheinlich Schwierigkeiten hat, durchzubrechen - anstatt auf einer runden Zahl, die befriedigend erscheint - erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Order erreicht wird. Viele Händler kombinieren Take-Profit- und Stop-Loss-Orders als OCO (one-cancels-other) Bracket: Wenn eine ausgelöst wird, wird die andere automatisch entfernt.
Das Verhältnis zwischen der Abstand zum Stop und der Entfernung zum Take-Profit - das Risiko-/Belohnungsverhältnis - ist ein zentrales Parameter der Handelsauswahl. Ein Verhältnis von 1:2 (Risiko von 20 Pips, Ziel von 40) bedeutet, dass die Strategie langfristig profitabel sein kann, selbst wenn weniger als die Hälfte der Handelsstrategien gewinnt. Take-Profit-Ziele festzulegen, die eine realistische Risiko-/Ertragsanalyse vor dem Einstieg widerspiegeln, ist eine der effektivsten Disziplinen zur Verbesserung der Handelskonsistenz im Laufe der Zeit.
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